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Wie alles begann

Horst_6x9 Es war etwa in der zweiten Hälfte der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Der Personal Computer begann so langsam, sich in den Firmen und im privaten Bereich zu verbreiten. Informa­tio­nen zu Hardware und Software verschaffte man sich aus diver­sen Computerzeitschriften, Internetanschlüsse waren zu dieser Zeit noch rar und vor allem teuer.
Ein Macintosh war damals noch der Computer for the rest of us. Entsprechend gering war die Anzahl der Zeitschriften zu diesem Thema, immerhin bestanden Auswahlmöglichkeiten: es gab die erstmals 1984 erschienene MacUp und das Macintosh Magazin vom Verlag Markt & Technik. Der sogenannte redaktionelle Fo­kus beider Zeitschriften lag vorwiegend auf den Themen Medien­produktion, Grafik, DTP, und Ähnlichem. Artikel zu Themen wie Tabellenkalkulationen, Textverarbeitung für den Alltag, Software für den technisch / natur­wissenschaftlichen Bereich, die mich als (halbwegs) normalen Anwender eher interessiert hätten, waren eher selten zu finden.
Als dann im Macintosh Magazin eine Anzeige auftauchte Wir schreiben für Sie, vielleicht würden Sie gerne für uns schreiben nutze ich diese Gelegenheit, mich mit der Redaktion in Verbindung zu setzen. Ich wurde daraufhin eingeladen und erwartete, bei meinem Besuch, mir aus einer von der Redaktion erstellten Liste von Themen eines oder mehrere aussu­chen zu können, die noch an keinen Autor vergeben waren.
Tatsächlich erwartete man aber von mir, selbst Vorschläge für Themen zu unterbreiten. Dies konnte ich tun, und so kam mein erster Artikel zustande. Dessen Thema habe ich schon längst vergessen. Den Text dazu musste ich damals noch auf einer 3½ Zoll- Diskette auf dem Postweg an die Redaktion senden. So richtige Euphorie schien darüber in der Redaktion nicht auszubrechen, immerhin durfte ich aber einen weiteren Themenvorschlag unterbreiten, der auch akzeptiert wurde.
Den zweiten Artikel hatte ich gerade fertiggestellt, als ich der zu diesem Zeitpunkt erschienen aktuellen Ausgabe des Heftes entnehmen musste, dies sei die auch die letzte. Das Macintosh Magazin war damit Geschichte. Um mir nun nicht Arbeit für nichts und wieder nichts gemacht zu haben, schrieb ich einen Brief an die Redaktion der 1989 neu auf dem Markt erschienenen MacWelt, ob Interesse an einem Artikel zu dem von mir behandelten Thema bestehen würde. Zunächst einmal war von dort keinerlei Reaktion festzustellen. Als quasi letzten Versuch unternahm ich einen telefonischen Kontakt.
Es stellte sich heraus, dass mein Brief wohl als Folge des Alltagsstress der Redaktion in irgendeiner Versenkung verschwunden war. Das Thema meines Artikels schien die Redaktion eher weniger zu interessieren, dafür suchte man nach einem Autor, der sich des Themas integrierte Programme annahm. Das tat ich nun, und der Artikel kam recht gut an. So durfte ich in der Folgezeit diverse Artikel in der MacWelt veröffentlichen. Auch die Texte dieser Artikel verschickte ich anfangs per Diskette auf dem Postweg, oder ich lieferte sie persönlich in der Redaktion ab.
Auch die MacWelt erwartete von ihren Autoren Vorschläge für Artikel, die dann in Redak­tionskonferenzen abgesegnet oder verworfen wurden. Die Themenschwerpunkte waren die gleichen wie diejenigen der MacUp und des Macintosh Magazins. Zudem gab es für meinen Bereich, also Programme rund um den Büroalltag, mehrere Autoren. Da mir das Schreiben Spass machte, erweiterte ich mein Portfolio um weitere Themen. Dazu zählten technisch-wissenschaftliche Programme wie Mathematica, MAPLE und andere, Program­mierumgebungen sowie insbesondere Datenbanken.
Auf dem Macintosh war und ist FileMaker der unangefochtene Platzhirsch im Bereich Da­tenbanken. Dazu erschienen mehrere Artikel von mir in der MacWelt. Ich spielte schließlich auch mit dem Gedanken, darüber auch ein Buch zu schreiben, sobald ich das Rentenalter erreicht habe. Bis dahin waren es damals noch gut drei Jahre. Nun war der Mandl & Schwarz Verlag zu dieser Zeit auf der Suche nach einem Autor für ein Buch zum Thema FileMaker und stieß dabei auf mich. Dieses Angebot kam mir eigentlich zu früh. Allerdings erachtete ich es als fraglich, ob sich später nochmals so eine Chance für mich auftun würde.
Nachdem mich einer der beiden Verleger aufgeklärt hatte, die Erstellung eines solchen Bu­ches würde nicht mehr als ein bis zwei Monate dauern, sagte ich zu. Beginnend mit Version 11 erscheint seither zu jeder Version auch ein entsprechendes Buch. Tatsächlich war ich übrigens mit FileMaker 11 ein gutes halbes Jahr beschäftigt, die Verleger ertrugen es mit Fassung und Geduld.
Die Beschäftigung mit FileMaker hinderte mich nicht, über den Tellerrand zu blicken und mich auch mit Produkten wie 4D, mySQL, PostgreSQL und anderen zu beschäftigen. Auch zu diesen Themen erschienen Artikel in der MacWelt, und später auch in der mac-developer und der databasePro.
Den beiden letztgenannten Zeitschriften war nur eine kurze Lebensdauer beschieden. Deren ehemaliger Chefredakteur wechselte nach ihrer Einstellung als Content Manager zu video2brain, was nach mehreren Firmenübernahmen inzwischen auch in die Plattform LinkedIn Learning integriert ist. Als man einen Trainer für FileMaker- Lernvideos suchte, erinnerte sich dieser Content Manager an mich und bot mir an, ebendiese Lernvideos aufzunehmen. Dieses Angebot nahm ich an, und so erschienen von mir ab Version 12 auch Lernvideos zu FileMaker.
Inzwischen bin ich seit einigen Jahren in Rente, und ich bin nach wie vor mit dem Schreiben von Büchern und der Erstellung von Videos beschäftigt. Seit der Einstellung der MacWelt habe ich keinen Artikel mehr publiziert, deren Interesse an meinen Themen hatte in ihren letzten Lebensjahren auch stark abgenommen. Dafür entwickle ich jetzt auch FileMaker-basierte Datenbanken für den operationellen Einsatz.
Weitere Einzelheiten zu all meinen Themen und Aktivitäten finden Sie auf den entsprechenden Seiten.