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Ninox Anfänger auf dem Gebiet Datenban­ken sind häufig mit deren Konfigura­tion überfordert. Auf solche Anwen­der, also auf Nutzer mit wenig Vor­kenntnissen auf diesem Gebiet, zie­len die Ninox-Produkte. Deren Her­steller ist die Ninox Software GmbH mit Sitz in Berlin. Sie wurde 2013 gegründet mit dem Ziel, die viel­fältigen Möglichkeiten einer Daten­bank für den normalen Anwender zugänglich zu machen.
Angestrebt ist dabei ein Kompromiss zwischen leichter Erlern- und Bedienbarkeit bei gleich­zeitig umfangreicher Funktionalität. Zielgruppen sind Freiberufler, Anwälte, Berater, Makler, kleine bis mittlere Unternehmen, und andere mehr. Anwender also, die Produkte wie File­Maker als zu teuer erachten, denen andererseits starre Branchenlösungen zu unflexibel sind.
Ausgangspunkt war die 2014 erschienene Version für das iPad, inzwischen sind auch Vari­anten für macOS und (kostenfrei) für das iPhone verfügbar. Für die Zusammenarbeit in Grup­pen ermöglicht das iCloud Sync Feature den Zugriff von unterschiedlichen Geräten auf selbe Datenbank. Der Funktionsumfang der macOS-Variante ist irgendwo zwischen dem seligen Bento und FileMaker angesiedelt, wobei seine Funktionalität diejenige von Bento deutlich übersteigt.
Nahezu die gleiche Funktionalität bietet die iPad-Ausgabe. Die Nutzung unter anderen Betriebssystemen ist mit Ninox Cloud möglich. Dieses läuft auf allen Geräten mit einem Web-Browser. Erforderlich ist dafür ein Abonnement, das einen Cloudspeicher von 2 GB pro Nutzer bereit stellt und zusätzlich ein Premium-Support bietet.
Funktionell Ähnliches leistet Ninox Pro bzw. Ninox Server. Seine Funktionsweise entspricht der von Ninox Cloud, lediglich das Einrichten und der Betrieb des Servers erfolgen in Eigenregie. Entsprechende Netzwerkkenntnisse für das Aufsetzen sind dabei von Vorteil.

Das zu den Ninox-Produkten geplante Buch soll im ersten Halbjahr dieses Jahres bei Mandl & Schwarz erscheinen.